Concrete_edited.jpg
Concrete_edited.jpg

Infanterie-Regiment 70

Grenadier-Regiment 70

36.ID Logos

Das Infanterie-Regiment 70 wurde am 6. Oktober 1936 im neuen Wehrkreis XII aufgestellt. Der Regimentsstab wurde in Kaiserslautern, im Wehrkreis XII, stationiert. Das I. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben der 1. Infanterie-Division ebenfalls in Kaiserslautern aufgestellt. Das II. Bataillon vom Regiment wurde durch das II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 38 in Saarbrücken, ebenfalls Wehrkreis XII, aufgestellt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde durch Abgaben der 21. Infanterie-Division ebenfalls in Saarlautern, ebenfalls Wehrkreis XII, aufgestellt. Das Regiment wurde dann mit der Aufstellung der 36. Infanterie-Division unterstellt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde dann am 12. Oktober 1937 als I. Bataillon an das Infanterie-Regiment 118 abgegeben. Dafür wurde dann aus der 5. Kompanie vom Infanterie-Regiment 115, der 2. Kompanie vom Infanterie-Regiment 87 sowie der 8. und 11. Kompanie vom eigenen Regiment ein neues I. Bataillon vom Regiment in Saarbrücken, ebenfalls Wehrkreis XII, aufgestellt und vorläufig auch dort stationiert. Ebenfalls am 12. Oktober 1937 wurde auch der Regimentsstab nach Saarbrücken verlegt. Am 10. November 1938 wurde der Regimentsstab nach Homburg an der Saar, ebenfalls Wehrkreis XII, verlegt. Das I. Bataillon vom Regiment wurde jetzt in St. Wendel, ebenfalls Wehrkreis XII, stationiert. Ebenfalls im Herbst 1938 wurde durch Abgaben vom Regiment, sowie der Infanterie-Regimenter 34, 81 und 115 ein Ergänzungs-Bataillon vom Infanterie-Regiment 70 in Mainz, ebenfalls Wehrkreis XII, aufgestellt. Bei Beginn des 2. Weltkrieges bezog das Regiment dann im Rahmen der 36. Infanterie-Division Stellungen im Westen. Bei der Motorisierung der Division am 5. November 1940 wurde das Regiment aus dem Divisionsverband herausgelöst und dafür der 111. Infanterie-Division unterstellt. Das III. Bataillon vom Regiment wurde am 18. November 1940 als III. Bataillon an das Infanterie-Regiment 117 abgegeben und daraufhin aus den beiden verbleibenden Bataillonen wieder ersetzt. Am 15. Oktober 1942 wurde das Regiment zum Grenadier-Regiment 70 umbenannt.

 

Entstanden am 15. Oktober 1942 durch die Umbenennung des Infanterie-Regiments 70 und der 111. Infanterie-Division unterstellt. Am 4. Mai 1943 wurde das aufgelöste I. Bataillon durch das I./Grenadier-Regiment 375 ersetzt aber Anfang 1944 schon wieder aufgelöst. Das Grenadier-Regiment 70 ging im Mai 1944 auf Sewastopol verloren.Reste und Festlandteile kamen zum Grenadier-Regiment 111 und bildeten ab dem 27. Juli 1944 das II./Gren.Reg. 866 der 161. ID.

 

Am 16. Juni 1944 wurde in Debreczen in Ostungarn ein neues Grenadier-Regiment 70 aufgestellt, welches mit dem vorgenannten Regiment nichts zu tun hatte. Das neue Regiment wurde aus den Resten des auf der Krim vernichteten Grenadier-Regiment 213, um die Tradition des aktiven Regiments 70 zu erhalten. Das Regiment unterstand der 73. Infanterie-Division.

 

Quelle:

Mit freundlicher Genehmigung durch Lexikon der Wehrmacht

Veit Scherzer, Deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg, Band 7 Divisionen 29-50, Gliederung - Kommandeure - Einsatz - Inhaber  höchster Auszeichnungen

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Band 5: Die Landstreitkräfte. Nr. 31–70

 

Feldpostnummern zum Infanterie-Regiment 70

 

Regimentsstab         28669

 

Stab I. Bataillon         19515 A

1. Kompanie               19515 B

2. Kompanie               19515 C

3. Kompanie               19515 D

4. Kompanie               19515 E

 

Stab II. Bataillon        15439 A

5. Kompanie               15439 B

6. Kompanie               15439 C

7. Kompanie               15439 D

8. Kompanie               15439 E

 

Stab III. Bataillon      12729 A

9. Kompanie               12729 B

10. Kompanie             12729 C

11. Kompanie             12729 D

12. Kompanie             12729 E

 

13. Kompanie             16874

14. Kompanie             00938

 

 Kolonne                      26015