Concrete_edited.jpg
Concrete_edited.jpg

Artillerie-Regiment 36

 Artillerie-Regiment (mot.) 36

36.ID Logos

Das Artillerie-Regiment 36 wurde am 6. Oktober 1936 in Babenhausen, im Wehrkreis XII, aufgestellt. Die I. Abteilung vom Regiment entstand durch die Umbenennung der I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 9 und wurde vorläufig in Mainz, ebenfalls Wehrkreis XII, stationiert. Die II. Abteilung wurde durch Abgaben der Artillerie-Regimenter 5, 9 und 21 aufgestellt und vorläufig ebenfalls in Babenhausen stationiert. Das Regiment wurde nach der Aufstellung der 36. Infanterie-Division unterstellt. Im Herbst 1937 wurde dann durch Abgaben vom eigenen Regiment auch die III. Abteilung aufgestellt und vorläufig in Würzburg, im Wehrkreis XIII, stationiert. Der Regimentsstab wurde in diesem Jahr nach Mainz verlegt. 1938 wurden die II. und die III. Abteilung nach Kaiserslautern, ebenfalls Wehrkreis XII, verlegt. Im Herbst 1938 entstand beim Regiment auch eine 10., 11. und 12. (Ergänzungs-) Batterie. Die I. Abteilung sollte später noch nach Homburg an der Saar, ebenfalls Wehrkreis XII, verlegt werden. Ob es noch vor Kriegsbeginn dazu kam ist aber unklar. Bei der Mobilmachung wurden die Ergänzungs-Batterien zur Aufstellung vom Artillerie-Regiment 263 der 263. Infanterie-Division verwendet. Bei der Mobilmachung wurde die I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 72 als schwere Abteilung dem Regiment unterstellt. Am 26. Januar 1940 wurde der Stab der II. Abteilung zur Aufstellung vom Artillerie-Regiment 295 der 295. Infanterie-Division abgegeben. Diese Abgabe wurde danach wieder ersetzt. Am 11. November 1940 wurde das Regiment motorisiert und danach als Artillerie-Regiment (motorisiert) 36 bezeichnet. Dabei gab es die II. Abteilung zur Aufstellung vom Artillerie-Regiment 117 der 111. Infanterie-Division ab. Die III. Abteilung wurde zur neuen II. Abteilung umbenannt und die I. Abteilung vom Artillerie-Regiment 72 zur III. (schweren) Abteilung umbenannt. Das Regiment unterstand jetzt der 36. Infanterie-Division (motorisiert). Der Regimentsstab, die I. und die II. Abteilung wurden im Juni 1944 bei der Heeresgruppe Mitte vernichtet. Die III. Abteilung vom Regiment überstand diese Zeit und wurde dem Stab der Heeres-Artillerie-Brigade 140 als Heerestruppe unterstellt. Im Februar 1945 wurde die III. Abteilung zur I. Abteilung der Heeres-Artillerie-Brigade 732 umbenannt.

Für die Ersatzgestellung des Regiments war die Artillerie-Ersatz-Abteilung 36 zuständig.

Regimentskommandeure:

Oberst Fritz Krause 10. November 1938 - 20. Januar 1941 (wurde Arko 104)

Oberst Karl Thoholte 20. Januar 1941 - 6. März 1942 (wurde Arko 101)

Oberst Diplom-Landwirt Christian-Johannes Landau 10. August 1942 - 28. Juli 1943 (übernahm AR 248)

Oberst Ulrich Dinkelaker (1943)

 

Abteilungskommandeure:

I. Abteilung:

Major Schultze (1939)

 

II. Abteilung:

Major Hans-Joachim Fouquet 1936 - 31. März 1939

Hauptmann Hans Oltrogge (1941), (1942)

Hauptmann Enno Metger (1943)

 

III. Abteilung:

Oberstleutnant Denicke (1939)

Hauptmann der Reserve Philipp Nägler (1942)

 

Quelle:

Mit freundlicher Genehmigung durch Lexikon der Wehrmacht

Veit Scherzer, Deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg, Band 7 Divisionen 29-50, Gliederung - Kommandeure - Einsatz - Inhaber  höchster Auszeichnungen

Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Band 5: Die Landstreitkräfte. Nr. 31–70

Feldpostnummern zum Artillerie-Regiment 36

 

Regimentsstab            18691

 

Stab I. Abteilung        14979 A

1. Batterie                   14979 B

2. Batterie                   14979 C

3. Batterie                   14979 D

 

Stab II. Abteilung      00379 A

4. Batterie                   00379 B

5. Batterie                   00379 C

6. Batterie                   00379 D

 

Stab III. Abteilung     17917 A

7. Batterie                   17917 B

8. Batterie                   17917 C

 9. Batterie                   17917 D